Wir möchten
unser Portal für JSP-Entwickler erweitern und bitten deshalb um rege
Teilnahme an unserer
Plattform. Also ran an den Schreibtisch, seid kreativ und sendet
uns neue interessante
Beiträge zu Themen aus den Bereichen JSP und J2EE.
Viel Spaß beim Newsletter!
Marc & Jörg
Die neuen Features im Schnellüberblick:
# Volle WEB-Services
Integration -- SOAP, UDDI, WSDL, XML, and J2EE™ 1.2
(Java
2 Enterprise Edition Plattform) Zertifizierung
# JCA (Java
Connectivity API) Unterstützung; CORBA und Activex Interoperabilität
und
erweiterter
Datenbanksupport
# Message Beans & JMS Listener Support
# Enterprise Java Beans™ (EJB) Erweiterungen
# Internationalization
mit Unterstützung bezüglich verschiedener Sprachen, Zeitzonen
und
Währungsproblemen
# Beans in
denen die Geschäftslogik mit Regeln beschrieben werden können
und somit
ein
dynamisches Update ohne Programmierung ermöglichen
# Performanz
Erweiterungen -- dynamic reload von EJBs, dynamic caching (muti-tier)
und
JNDI caching
# Ergänzungen
bei den Konfigurationswerkzeugen und eine neue Version von Visual Age
for
Java und WebSphere Studio
Weitere Info's findet man auf der IBM Homepage: www-4.ibm.com/software/webservers
Buch Neuerscheinungen
Für den Bereich
Java 2 Enterprise Edition (J2EE) ist im Mai 2001 ein neues Buch
mit dem Titel Using
Java 2 Enterprise Edition (ISBN: 0-7897-2503-7) im QUE-
Verlag erschienen.
Der Autor Mark Wutka bespricht in dem Buch die Kern-
komponenten der
J2EE. Wir haben das Buch bereits gelesen und sind der Meinung,
dass Leser, die
sich mit der Thematik bereits beschäftigt haben, von dem Buch
profitieren werden.
Das Buch ist für geübte J2EE-Entwickler klar mit Kaufen zu bewerten.
Die Kapitel beinhalten
im einzelnen die J2EE Technologie und Enterprise APIs wie
Enterprise Java
Beans, Java Server Pages und Servlets, CORBA, JNDI und JMS.
Das Kapitel über
XML, beschreibt wie XML-Dokumente mit XSLT in HTML-Dokumente
transformiert werden
können. In dem Buch werden neben den Enterprise APIs auch grund-
legende Themen wie
Netzwerke/Protokolle und Sicherheitsaspekte behandelt. Weiter-
führende Themen
wie "Reflections" und "Introspection" zeigen spezielle Techniken für
die Anwendungsentwicklung
im Rahmen der J2EE. Das letzte Kapitel des Buches
handelt von praktischen
Beispiele, die das Werk insgesamt abrunden.
Der Wrox-Verlag bringt
in Kürze ein neues Buch mit dem Titel Professional EJB -
Enterprise Java
Beans (ISBN: 1861005083) heraus. Das Buch wendet sich sowohl an
Einsteiger als auch
an Fortgeschrittene Entwickler die J2EE-Anwendungen mit
EJBs realisieren
möchten. In dem Buch werden neben der Theorie auch Design
Prinzipien und praktische
Beispiele ("Case Studies") besprochen. Der heute in der
Praxis oft wiederzufindende
Fall der Verknüpfung einer J2EE-Anwendung mit
einer COM-Anwendung
ist ebenfalls Gegenstand dieses Buches. Das Buch bespricht
alle Aspekte der
EJB Komponententechnologie und ist deshalb sehr gut für die
praktische Arbeit
in diesem sehr umfangreichen Gebiet geeignet.
Buch Besprechung
Enterprise Java
with UML
CT
Arrington
ISBN:
0-471-38680-4
Im letzten Newsletter
haben wir das Buch Enterprise Java with UML bei den
Buch Neuerscheinungen
vorgestellt. Wir haben uns ein frisch aus der Drucker-
presse kommendes
Exemplar schicken lassen und das Buch bereits studiert.
Der Rezension des
Buches vorwegzunehmen: Das Buch ist nicht für "Source
Code Junkies" und
Anhänger der Methode des "Extreme Programming" ge-
eignet. Entwickler,
die behaupten der "Quellcode sei die Programmdokumentation"
(wie des öfteren
schon gehört!) sollten ebenfalls lieber die Finger von diesem Buch
lassen.
Kapitel 1
Das erste Kapitel
behandelt die Grundlagen wie mit der Unified Modeling
Language (UML) Java
Anwendungen modeliert werden können. Dieses
Kapitel beschreibt
typische Merkmale der objekt-orientierten Philosophie wie
Abstraktion, Kapselung,
Beziehungstypen, Polymorphismus und Interfaces
(abstrakte Klassen).
Im Rahmen dessen werden die verschiedenen Sichten
auf ein Modell erläutert
(Kunden- und Entwicklersicht) und wie der Prozess
der Modellierung
in der Praxis stattfindet.
Kapitel 2
Kapitel zwei beschreibt
die erste Stufe der Modellierung eines Softwaresystems
und die Ermittlung
von Anforderungen mit der UML. Das Hauptthema dieses Kapitel
sind "Use Cases",
deren Hintergrund und wie "Use Cases" helfen können An-
forderungen zu definieren.
In dem Kapitel wird beschrieben, dass "Use Cases"
nicht nur für
die Definition der Anforderungen geeigent sind, sondern vielmehr
ein Medium für
die Kommuikation zwischen Anwendungsentwickler und Benutzer
sein können.
Das Kapitel beschreibt im einzelnen wie "Uses Cases" aufgebaut
sind und mit Aktivitätsdiagrammen
graphisch beschrieben werden können.
Kapitel 3
Das dritte Kapitel
zeigt die Definition von Anforderungen anhand eines konkreten
Beispiels, welches
in dem Buch über alle Stufen der Modellierung hinweg weiter
verfeinert wird.
Das schöne an dem Beispiel ist, dass der Leser einen Leitfaden
für die Entwicklung
eigener "Use Cases" erhält. Neben dem Übergeordneten
"Use Case" Diagramm
für die Beispielapplikation ("Timecard Application"),
werden die verschiedenen
"Use Cases" für das Beispiel entwickelt und mit
Aktivitätsdiagrammen
und verbal beschrieben. Das Ergebnis dieses Kapitels
ist ein Schema für
die Realisierung von "Use Cases".
Kapitel 4
Kapitel vier handelt
von der objekt-orientierten Analyse mit der UML. Die ver-
schiedenen Schritte
im Analyseprozess werden allgemeingültig dargestellt.
Der Übergang
von den "Use Cases" in die Analysephase hinein wird behandelt
und schafft die
Basis für die weiteren Kapitel. Das Kapitel stellt sehr schön
die
verschiedenen Objekttypen
eines objekt-orientierten Softwaresystems wie Entity,
Boundary, Control
und Lifecycle Objekte dar. Das Beschreiben des Verhaltens
von Objekten und
die Abbildung mit Methoden runden das Kapitel ab. Die beiden
graphischen Methoden
zum Beschreiben eines Analysemodells (Klassen- und
Sequenzdiagramme)
werden anschaulich erklärt.
Kapitel 5
In diesem Kapitel
wird das Analyse Modell für die "Timecard" Applikation
auf Basis der "Use
Cases", die im Kapitel 3 besprochen wurden, entwickelt.
Das Analysemodell
beschreibt die zu implementierende Anwendung aus der
Sicht des Entwicklers
und ist die Basis für die weiteren Schritte im Entwicklungs-
prozeß des
Anwendungsbeispiels. Besonders hervorzuheben sind die Textstellen,
in denen aus den
"Use Cases" konkrete Objekte und die Interaktionen zwischen
den Objekten identifiziert
werden. Der Prozeß der Objektfindung ist mit Sicherheit
einer der intellektuellen
Herausforderungen im Analysprozeß.
Kapitel 6
Kapitel sechs handelt
von der Beschreibung der technologischen Anforderungen
eines Software Systems
in Bezug auf das Analysemodell. Das Kapitel unterstützt
die Wahl einer bestimmten
Technologie für ein konkretes Analysemodell. Die Rand-
bedingungen für
die Wahl einer Technologie, die abhängig sind von der verfügbaren
Bandbreite, Anzahl
und Typ des Benutzers, Komplexität der Benutzer- und System-
schnittstellen sowie
Performanz und Skalabilität, werden im einzelnen erläutert.
Kapitel 7
In Kapitel sieben
wird erläutert wie die Benutzer- und Systemschnittstellenklassen
(Boundary Classes)
von der Technologieseite her gesehen umgesetzt werden können.
Im einzelnen wird
auf Swing, Java Servlets und XML eingegangen. Im Zuge dessen
wird ein Schema
für die Bewertung der technologischen Basis von "Boundary
Classes" entwickelt.
Kapitel 8
Kapitel acht beschreibt
die Auswahl einer Technologie für "Control und Entity
Classes". Behandelt
werden im einzelnen RMI, JDBC und EJBs.
Kapitel 9
Das neunte Kapitel
erklärt die Ziele einer Software Architektur und wie diese erreicht
werden können.
In dem Kapitel werden die in der Analysephase identifizierten Klassen
zu "Packages" gruppiert
und deren Beziehungen untereinander definiert sowie graphisch
dargestellt.
Kapitel 10
In Kapitel zehn wird
eine Einführung in das Design von Software Architekturen mit der UML
gegeben. Die Ziele
des Designs im Hinblick auf die Implementierungsphase werden im
einzelnen erläutert.
Neben grundlegenden Themen wie: "Was ist Design?" werden auch
Design Patterns
und die Planung der Designphase besprochen.
Kapitel 11
Kapitel elf wendet
die in Kapitel zehn definierten Design-Ziele an dem Anwendungsbeispiel
der "Timecard" Applikation
an. Im Detail werden die in der Analysephase entwickelten
Klassen- und Sequenzdiagramme
für die Business Logic der "Timecard" Applikation
verfeinert. Diese
Methode ist typisch für die Vorgehensweise innerhalb der Designphase
(verfeinern des
Analysemodells). Der letzte Teil des Kapitels schlägt die Brücke
von der
Designphase zur
Implementierung. Interessant ist, dass für die Umsetzung des Designs
Enterprise Java
Beans verwendet werden.
Kapitel 12
In Kapitel zwölf
wird eine Klassenbibliothek für HTML-Produktionen entworfen und realisiert.
Die Klassenbibliothek
ist ein Framework für Entwickler, die im wesentlichen HTML Tags
kapselt. Neben den
Design-Zielen werden auch Design Patterns erklärt und angewendet.
Der Abschluß
des Kapitels beschreibt implementierungsspezifische Aspekte der Klassen-
bibliothek.
Kapitel 13
Kapitel dreizehn
behandelt das Design und die Implementierung für die Benutzerschnittstelle
der "Timecard" Applikation
(User Interface Classes). Die zuvor in Kapitel zwölf entwickelte
Klassenbibliothek
wird für die Realisierung der Benutzerschnittstelle verwendet.
Anhänge
Im Anhang A werden
die unterschiedlichen Objektbeziehungen wie Generalisierung,
Assoziation, Aggregation
und Komposition besprochen. Neben der graphischen
Darstellung wird
auch die Umsetzung mit der Programmiersprache Java erläutert.
Anhang B verweist
auf Standardwerke und nützliche Quellen zu dem Thema objekt-
orientierte Analyse
und Design.
Fazit
Das Buch Enterprise
Java with UML ist für Entwickler und Architekten interessant,
die
mit der Unified
Modeling Language (UML) professionell J2EE-Anwendungen realisieren
möchten. Bevor
man dieses Buch in die Hand nimmt, sollte man die Philosophie/Methologie
der "drei Amigos"
kennengelernt und verstanden haben. Ein Grundlegendes Verständnis
für
das Themengebiet
objekt-orientierte Analyse und Design wird bei den Lesern des Buches
vorausgesetzt. Besitzt
man das nötige Grundlagenwissen erhält man durch das Buch neue
Anregungen und viele
hilfreiche Tipps für die Praxis. Besonders gut ist es dem Autor gelungen
die anschaulichen
UML Diagramme untermauert mit Source Code Beispielen darzustellen.
In dem Werk wird
eine "Timecard" Anwendung realisiert, die der rote Faden des Buches ist
und ein komplettes
Anwendungsbeispiel für die Modellierungsmethotik mit der UML darstellt.
Für an objekt-orientierter
Analyse- und Designtechniken interessierte Leser sowie Entwickler
die professionelle
J2EE-Anwendungen mit Enterprise Java Beans (EJBs) entwickeln möchten
ist das Buch ein
guter Kauf.
Link des Monats
Hinter dem Link des
Monats verbergen sich jede Menge Informationen zur Java 2 Enterprise
Edition. Die Seite
The
Serverside dot com ist ein Portal für J2EE Entwickler. Besonders
hervorzuheben sind
die Sektionen Reviews, die Diskussionen zu Application Servern enthält
und Patterns, in
der eine Reihe von nützlichen Design Patterns für J2EE-Anwendungsfälle
hinterlegt sind.
Von der Sektion Patterns aus gesehen verzweigen Links zu weiteren Design
Patterns Quellen.
In der Sektion Resources sind interessante Artikel zu neuen J2EE-Themen
wie zum Beispiel
WEB-Services hinterlegt.
Auf gehts! Schaut vorbei: www.theserverside.com
Frage des Monats
Wir haben uns überlegt
in den nachfolgenden Newslettern jeweils eine Frage aus den
Bereichen WEB- und
IT-Technologien zu stellen. Zu gewinnen gibt es noch nichts, weil
wir unsere Fragen
als intellektuelle Herausforderung ansehen.
Also denkt nach und beantwortet uns die folgende Frage:
Wofür steht der Begriff NOISE in der IT-Technologie?
Die Antworten könnt
Ihr an "joerg@jsp-develop.de" bzw. an "marc@jsp-develop.de"
senden. Wir sind
gespannt, ob Ihr das Rätsel knacken könnt!
Wir werden im nächsten
Newsletter das Rätsel auflösen und den Gewinner
bekanntgeben. Falls
es keinen Gewinner gibt, lösen wir das Rätsel trotzdem
auf (-:
Neue Beiträge bei JSP Develop
WEB-Services (Grundlagen)
shark
Dieser Beitrag behandelt
den neuen Hype im B2B Bereich die sogenannten
WEB-Services.
Alles dreht sich
zur Zeit um dieses Thema und der Artikel schafft die nötige Basis
für eigene
Versuche mit der
noch relativ jungen Technologie.
JSP meets Middleware
(RMI)
shark
In diesem Teil der
Middleware Serie wird RMI
besprochen. Der Artikel erläutert wie verteilte
Anwendungen mit
RMI geschrieben und mit einer Webseite verbunden werden können.
JSP meets Middleware
(CORBA)
shark
Der Artikel über
CORBA
zeigt an einem konkreten Anwendungsbeispiel, das CORBA neben
Application Servern
eine gute Alternative für professionelle E-Commerce Anwendungen ist.
JSP meets Middleware
(Grundlagen)
shark
Der erste Artikel aus der Serie Middleware bespricht die Grundlagen zu dieser Thematik.
Bridging the Gap
shark
Bridging
the Gap handelt von dem Java Native Interface
(JNI). In dem Artikel wird
beschrieben wie
man mit der Programmiersprache Java eine Windows DLL, die
in C++ geschrieben
wurde anbindet und in einer JSP-Seite verwendet.
Anregungen, Kritik oder Vorschlaege an: webmaster@jsp-develop.de.
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