Für eine frische
Briese sorgen im aktuellen Newsletter brandneue Informationen
aus dem J2EE-Umfeld.
Übrigens www.jsp-develop.de
ist nun ein Jahr alt geworden und wir hoffen
auch weiterhin auf
rege Teilnahme an den interaktiven Parts der Seite.
Bedanken möchten
wir uns an dieser Stelle für das positive Feedback der
JSP- und J2EE-Community
und die Teilnahme an unserem Portal. Besonders
die aktiven Mitglieder
des Forums (Poweruser) haben ein grosses Lob verdient!
Wir werden auch weiterhin
über aktuelle Themen aus dem technologisch
interessanten Java-Umfeld
berichten und freuen uns die kommenden Monate
mit Euch gestalten
zu können.
Viel Spaß beim aktuellen Newsletter!
Marc & Jörg
Versata ein Werkzeug
für die Entwicklung, Verwaltung und Pflege komplexer
webbasierter Applikationen
auf Basis J2EE veranstaltet im April in folgenden
Städten Workshops:
09.04.2002
in Hamburg
10.04.2002 in Düsseldorf
11.04.2002 in Frankfurt
am Main
16.04.2002 in München
17.04.2002 in Zürich
18.04.2002 in Wien
Agenda:
09.00 - 09.30 Uhr
Begrüßung
und Registrierung
09.30 - 10.15 Uhr
Versata-Vortrag:
J2EE Anwendungsentwicklung
mit Versata
10.15 - 11.00 Uhr
Die IBM WebSphere
Plattform
11.00 - 11.30 Uhr
Kaffeepause
11.30 - 13.00 Uhr
Versata "LIVE-Demo"
13.00 - 14.00 Uhr
Snack / individuelle
Gespräche / Ende
Weiterführende
Informationen zu den Versata Workshops und der Anmeldung
findet man hier:
Versata-Workshop
Apache Jakarta-Projekt bringt Word und Excel in die Java-Welt
Das Jakarta POI-Projekt
beinhaltet Java Packages zum Bearbeiten von
Microsoft Office
Dokumenten.
POI (Poor Obfuscation
Implementation) entwickelt eine Java-API mit der
sich Dateien, die
auf dem Microsoft OLE 2 Compound Document Format
basieren, lesen
sowie manipulieren lassen.
IBM @ Server Roadshow
IBM bietet eine interessante
Roadshow zum Thema Konsolidierung von
- IT-Infrastrukturen
unter der Lupe - in verschiedenen deutschen Städten
an.
Terminkalender:
19.04.2002 in Frankfurt
am Main (Congress-Center)
26.04.2002 in Düsseldorf
(Swissotel Neuss)
29.04.2002 in Stuttgart
(Filderhalle)
06.05.2002 in München
(Arabella-Sheraton Bogenhausen)
IBM Roadshow Interessiert?
Buch Neuerscheinung
J2EE Patterns
(Entwurfsmuster
für die J2EE)
Adam
Bien
ISBN:
3-8273-1903-x
Verlag:
ADDISON-WESLEY
In ersten Quartal
diesen Jahres ist ein interessantes Buch über J2EE Patterns
erschienen. Das
Buch behandelt durchgängig die Entwicklung von Enterprise
Anwendungen mit
der J2EE.
Enterprise Anwendungen
werden auf Basis von Design Patterns konzipiert und
realisiert. Das
Buch von Adam Bien hilft die Komplexität von J2EE Applikationen
durch die im Buch
beschriebenen "Best Practices" zu minimieren.
In dem Buch werden
die wichtigsten J2EE Design Patterns behandelt. Adam Bien
beschreibt anhand
von Beispielen deren Vor- und Nachteile sowie Anwendungs-
möglichkeiten.
Die Beispiele werden mit UML-Diagrammen veranschaulicht und
Java Source Code
Beispielen untermauert.
Wir werden das Buch
im nächsten Newsletter ausführlich besprechen und freuen
uns darüber,
wiedermal von deutschprachigen J2EE Büchern berichten zu können.
An dieser Stelle
noch ein Tipp für EJB-Entwickler: Bei ADDISON-WESLEY ist ein
deutschsprachiges
Buch mit dem Titel - EJB 2.0 Anwendungen (Entwurf leistungsfähiger
Java-Komponenten)
- erschienen. Das Buch lehnt sich an die immer wiederkehrende
Frage - Wie entwickelt
man eine performante EJB-Anwendung und wie muss das
entsprechende Design
für eine solche Anforderung aussehen - an. Ein interessanter
Titel, den wir beleuchten
werden.
Buchbesprechung
Enterprise Java
Programming with IBM WebSphere
Kyle
Brown, Dr. Gary Craig, Greg Hester, Jaime Niswonger
David
Pitt, Russel Stinehour und Vorwort von Martin Fowler
ISBN:
0-201-61617-3
Verlag:
ADDISSON-Wesley
Die Standardreferenz
für Entwickler, Anwendungen auf Basis von IBM Produkten zu
entwickeln, sind
IBM Redbooks. Das in diesem Newsletter rezensierte Buch ist eine
sehr gute Ergänzung
zu den technisch sehr detailierten Redbooks im Bezug auf den
Application Server
IBM WebSphere und Visual Age for Java.
Der Rezension des
Buches ist vorweg zunehmen, dass das Buch von WebSphere
Experten geschrieben
worden ist und sich flüssig lesen lässt.
In den ersten Kapiteln
des Buches wird der webzentrierte Ansatz für die Realisierung
von Anwendungen
sowie mögliche Architekturen vorgestellt. Das Model View Controller
(MVC) Konzept und
n-Tier Architekturen werden dabei genauso behandelt wie zum
Beispiel der Mediator
Layer (Controller).
Neben architekturspezifischen
Themen werden auch die Grundlagen des HTTP-Protokolls,
Servlets und Servlet
Engines erläutert.
Ab dem Kapitel fünf
geht das Buch auf Visual Age for Java, die IBM Entwicklungsumgebung
für die Realisierung
von JSP's, Servlets und EJB's ein.
Der wesentliche Vorteil
von "Visual Age for Java" (Professional und Enterprise Edition) ist
die Möglichkeit
das IBM WebSphere Test Environment (WTE) einzubinden. Kapitel fünf
beschreibt die Installation
und Anwendung des WTE Control Centers. Wichtig in diesem
Zusammenhang ist
die Anwendung der Visual Age for Java Smart Guides die durchgängig
im Buch für
die Entwicklung der Web-Komponenten verwendet werden.
Kapitel sechs widmet
sich ganz dem WebSphere Application Server Advanced Edition
(WASAE). Neben der
WASAE-Architektur wird herausgerabeitet, dass die WTE für die
Entwicklungszeit
und WASAE als Staging-System im Wirkbetrieb zum Einsatz kommt.
Der WebSphere Admin-Server,
die Administrationskonsole und das Werkzeug XML-Config
sind die Grundlage
für die Administration des WebSphere Application Servers. Neben der
Administration von
WebSphere Domänen wird auch das Deployment von EJB-Anwendungen
ausführlich
besprochen.
An Kapitel sieben
können sich HTML- und JSP-Entwickler erfreuen, weil dort das IBM
WebSphere Studio
besprochen wird. WebSphere Studio ist ein WYSIWYG-Editor für die
Entwicklung von
JavaServer Pages und HTML-Dateien. Der wesentliche Vorteil von
WebSphere Studio
ist das im Pagedesigner die Abhängigkeiten der JSP-/HTML-Seiten
visualisiert werden
können. Der Austausch von Java Komponenten erfolgt über Import-
Funktionen aus Visual
Age for Java heraus.
WebSphere Studio
unterstützt auch das Staging in eine Testumgebung sowie in den
Wirkbetrieb hinein.
Das Thema Team-Development wird ebenfalls angesprochen,
wobei in diesem
Zusammenhang IBM VisualAge Team Connection (das Visual Age
Repository) als
Basis dient.
Kapitel acht erläutert
das Session Management. Neben den Grundlagen wie Cookies,
Hidden Fields und
URL Parameters werden auch persistente Sessions, die Voraussetzung
für das Clustering
sind, diskutiert. Die WebSphere Administrationskonsole beinhaltet einen
Session Manager
für die applikationsspezifische Konfiguration von Sessions.
Die Kapitel neun
bis vierzehn behandeln das Design und die Entwicklung von Web-
Komponenten. Interessant
ist in diesem Zusammenhang das Servlet Chaining sowie
Filtering und wie
auf Basis von WebSphere MVC (Model View Controller) Anwendungen
für den Web-Tier
umgesetzt werden können. Die im Buch vorgestellten Beispielanwendungen
sind leicht verständlich
und werden anschaulich erklärt. Neben der Entwicklung von Web-
Anwendungen werden
auch Szenarien für Testläufe in der WTE (WebSphere Test Environment)
sowie das Deployment
gezeigt.
Die in dem Buch beschriebenen
Case Studies runden die Kapitel über den Web-Tier ab.
Spannend sind die
nachfolgenden Kapitel über Enterprise Java Beans (EJB's) und deren
Realisierung mit
Visual Age for Java.
Neben grundlegenden
Themen wie Session und Entity Beans werden die wesentlichen Vorteile
von Application
Servern herausgestellt. Die Erstellung der EJB's sowie das Debugging in
Visual
Age for Java sind
sehr gut nachvollziehbar. In dem rezensierten Buch werden alle wesentliche
Schritte in der
Entwicklungsumgebung mit Screen-Shoots anschaulich erläutert. Dabei
überzeugen
in der Entwicklungsumgebung
das Debugging der Web-Komponenten und EJB's ebenso wie das
editieren von Komponenten
on-the-fly, das automatische kompilieren editierter Methoden und das
Hot-Linking in die
laufenden Prozeße.
Die WTE und die Integration
in Visual Age for Java ist IBM sehr gut gelungen. Die Kapitel über
die Entwicklung
von EJB's in den verschiedensten Ausprägungen (Session EJB's, Entity
EJB's
BMP/CMP) sowie die
Client-Entwicklung zeigen wie mit dem Application Server von IBM komplexe
Java-Anwendungen
umsetzbar sind.
Interessant sind
auch die Kapitel in denen "Best Practices" für mehrschichtige Architekturen
und
designspezifische
Aspekte behandelt werden.
IBM verfolgt eine
klare Strategie in Bezug auf "Best Practices" für die Entwicklung
von E-Business
Applikationen und
bietet darüber hinaus einen Katalog für Patterns an - patterns
for e-business -
Fazit
Das Buch beschreibt
leicht verständlich die Anwendungsentwicklung auf Basis von Visual
Age
for Java, die WebSphere
Testumgebung, den Application Server IBM WebSphere und das
Deployment in die
Application Server Umgebung. Das Buch ist für WebSphere Einsteiger
sowie fortgeschrittene
Leser geeignet. J2EE- und EJB-Kenntnisse müssen allerdings beim
Leser vorhanden
sein.
Für BEA WebLogic
ist im letzten Jahr das Buch "J2EE Applications and BEA WebLogic
Server" erschienen.
Das Buch ist im Kontext von WebLogic die Standardreferenz genauso
wie das an dieser
Stelle rezensierte Buch als das Standardwerk für WebSphere anzusehen
ist.
WebSphere ist ein
ausgereifter Application Server, der seine Stärken besonders bei der
Integration von
Legacy Systemen ausspielt. IBM als klassischer Anbieter von Host-Systemen
bringt sehr viel
Erfahrung in Bezug auf die Anbindung an Hostsysteme mit, die sich in WebSphere
und entsprechenden
Connectoren für die Integration von Legacy-Applikationen wiederspiegelt.
Themen wie verteilte
Transaktionen werden durchgängig von WebSphere unterstützt.
Bezugnehmend auf
WebSphere sowie auf die Anbindung von Legacy-Anwendungen sowie
Datenbanken geht
IBM von einer Vier-Schichten Architektur aus. Der wesentliche Vorteil dabei
ist die Entkopplung
der Legacy Anwendungen von dem Business-Layer (Application Server)
über eine Zwischenschicht,
mit der asynchron kommuniziert wird. Man bedenke an dieser Stelle
auch, dass ca. 75%
der Kommunikation innerhalb der Unternehmensanwendungen asynchron
stattfindet.
Der Business-Layer
ist Service Point für Clients, die browserbasiert oder in Form von
Thin-
bzw. Fat-Clients
(Java Standalone Applikationen) vorliegen können. Ein praxistauglicher
Ansatz, der für
geschäftskritische Anwendungen gedacht ist.
Für WebSphere
4.0 ist Ende März ein IBM Redbook mit dem Titel "WebSphere Version
4
Application Development
Handbook" erschienen, mehr dazu in einem der nachfolgenden
Newsletter.
Insgesamt hat sich
im WebSphere Bereich sehr viel Positives getan. Schaut man sich den
Nachfolger von Visual
Age for Java an, das aus dem Eclipse-Projekt
entsprungene
WebSphere
Studio Application Developer sowie die Weiterentwicklung von IBM
WebSphere in der
aktuellen Version 4.x, so darf man auch auf nachfolgende WebSphere
Versionen gespannt
sein, in denen mit Sicherheit interessante Funktionen integriert sind.
Weitere Neuigkeiten
aus dem Bereich Application Server bringt eine Studie der Giga
Information Group,
die sich auf den Application
Server Markt und IBM WebSphere
beziehen.
In den IBM Labs entsteht
innovative Software und das klare Commitment zur Open Source
Community ist eine
gute IBM Strategie, die wir im Hinblick auf unser Portal befürworten
;-)
Link des Monats
In diesem Monat ein
Link zum Thema Java Data Objects (JDO). JDO ist eine Alternative
zu Container Managed
EJB's. Das Open Source Projekt Castor
beinhaltet eine JDO-
Implementierung
die sich sehr gut entwickelt hat.
Neue Beiträge bei JSP Develop
Filter Services
shark
Ein nützlicher
Artikel über Servlet
Filter die HTTP-Requests und -Responses
modifizieren. Filter
sind wiederverwendbare Software Services, die man zwischen
Anwendungen austauschen
kann.
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